Die Beschreibung der Elemente der Leuchtendateien kann mithilfe der folgenden Tabelle entnommen werden:

 

Pos.

Bezeichnung

vorgesehene Stellenzahl

1

Firmen-Kennzeichnung/Datenbank/Version/Format Kennzeichnung

max. 78

2

Typ-Indikator Ityp

Ityp= 1 ... punktartige rotationssymmetrische Leuchte

......= 2 ... linienartige Leuchte

  = 3 ... punktartige nicht rotationssymmetrische Leuchte

  (nur Leuchten mit Kennzeichnung Ityp = 2 sind unterteilbar in Längs-u. Querrichtung)

1

 

3

Symmetrie-Indikator Isym

Isym = 0 ... keine Symmetrie

  = 1 ... Rotationssymmetrie

  = 2 ... Symmetrie zur Ebene C0-C180

  = 3 ... Symmetrie zur Ebene C90-C270

  = 4 ... Symmetrie zur Ebene C0-C180 und

  zur Ebene C90-C270 

1

 

4

Anzahl Mc der C-Ebenen im Bereich 0 ... 360°

(üblich 24 für Innenraumleuchten,

36 für Straßenleuchten)

2

5

Abstand Dc zwischen den C-Ebenen

(Dc = 0 für nicht gleichabständig

vorliegende C-Ebenen)

5

6

Anzahl Ng der Lichtstärken in jeder C-Ebene

(üblich 19, 37 oder 73)

2

7

Abstand Dg zwischen den Lichtstärken

je C-Ebene

(Dg = 0 für nicht gleichabständig

vorliegende Lichtstärken in den C-Ebenen

5

8

Messprotokoll-Nr.

max. 78

9

Leuchten-Name

max. 78

10

Leuchten-Nummer

max. 78

11

Datei-Name

8

12

Datum/Sachbearbeiter

max. 78

13

Länge/Durchmesser der Leuchte

(mm)  4

14

Breite b der Leuchte

(b – 0 für kreisrunde Leuchte)

(mm)  4

15

Höhe der Leuchte

(mm)  4

16

Länge/Durchmesser der leuchtenden Fläche

(mm)  4

17

Breite b1 der leuchtenden Fläche

(b1 = 0 für kreisrunde leuchtende Fläche der Leuchte)

(mm)  4

18

Höhe der leuchtenden Fläche C0

(mm)  4

19

Höhe der leuchtenden Fläche C90

(mm)  4

20

Höhe der leuchtenden Fläche C180

(mm)  4

21

Höhe der leuchtenden Fläche C270

(mm)  4

22

Anteil des unteren halbräumlichen Lichtstroms Phiu

(%)  4

23

Betriebswirkungsgrad der Leuchte EtaLB

(%)  4

24

Umrechnungsfaktor  optische Lichtstärken

  Betriebs-Lichtstärken

6

25

Messneigung (für Straßenleuchten wichtig)

6

26

Anzahl der Standard-Bestückungen (optional)

n  4

26 a

Anzahl der Lampen

n  *  4

26b

Typ der Lampen

n  *24

26c

Gesamt-Lichtstrom der Lampen

(lm)  n  *12

26d

Lichtfarbe/Farbtemperatur der Lampen

  n  *16

26e

Farbwiedergabestufe/

allgemeiner Farbwiedergabeindex

n  *  6

26f

Anschlussleistung, gesamt incl. VG.

(W)  n  *  8

27

Direkt-Nutzlichtstrom-Anteile

unterer Halbraum für k = 0.6 ... 5

(zur Ermittlung der Leuchten-Anzahlen

nach dem Wirkungsgrad-Verfahren,

LITG 5. Auflage 1988)

10  *  7

28

Winkel C  (beginnend mit 0°)

Mc  *  6

29

Winkel G  (beginnend mit 0°)

Ng  *  6

30

Lichtstärke-Verteilung  (cd/klm)  (Mc2-Mc1+1)

für Isym = 0 ist Mc1 = 1 und Mc2 = Mc

für Isym = 1 ist Mc1 = 1 und Mc2 = 1

für Isym = 2 ist Mc1 = 1 und Mc2 =Mc/2+1

für Isym = 3 ist Mc1 = 3*Mc/4+1 und Mc2 =Mc1+Mc/2

für Isym = 4 ist Mc1 = 1 und Mc2 = Mc/4+1

*  Ng  *  6


Die vorgesehene Stellenzahl dient nur zur Abschätzung des möglichen Speicherbedarfes auf den Massenspeichern. Jedes Datenelement wird als ASCII-Zeichenkette gespeichert und mit einem EOS-Zeichen versehen.

Das hier beschriebene Datenformat dient dem Austausch von Leuchten-Daten unter der Maßgabe ein-eindeutiger Zuordnung zwischen Leuchte und Datensatz. Sollen jedoch Leuchten gleicher relativer Abstrahlcharakteristika, aber mit unterschiedlichen Abmessungen, Wirkungsgrad und Bestückungen in einer Datei zusammengefasst werden, so können in den entsprechenden Positionen mehrere Datenelemente, getrennt durch jeweils eine Leerstelle, mit der vorgesehenen Stellenzahl abgelegt werden. In gleicher Weise ist es möglich, auch Direkt-Nutzlichtstrom-Anteile für den oberen Halbraum mit abzuspeichern.

Bei C90-C270 symmetrischen Leuchten, angezeigt durch Isym=3 werden die gemessenen C-Ebenen beginnend bei C0 aufgelistet (Pos. 28). Die Lichtstärken werden jedoch beginnend bei den Werten der C-270 Ebene über die C-0 Ebene in der in Pos. 26 gegebenen Reihenfolge aufgelistet. Beispiel: C270, C285, C300, C315, C330, C345, C0, C15…